Eine Giraffe aus alten Blechen ist kein Accessoire, das man nebenbei in den Warenkorb legt. Sie verändert einen Garten, einen Hoteleingang oder eine ganze Ausstellung. Rund 200 solcher Tiere stehen bereits bereit – mit sichtbaren Schweißnähten und einer Herkunft, die erzählt werden will.
Die Geschichte
Das 2019 gegründete Unternehmen im Großraum Hamburg handelt mit handgefertigten Metallskulpturen aus Simbabwe. Die Künstler verwandeln ausrangiertes Metall überwiegend in afrikanische Tiere: kleine Figuren, große Gartenstücke und zahlreiche lebensgroße Arbeiten. Jedes Werk trägt Spuren des Ausgangsmaterials und der Hand, die es geschnitten, geformt und verschweißt hat.
Zum Angebot gehört ein ungewöhnlich greifbarer Startbestand von rund 200 sofort verfügbaren Skulpturen. Dazu kommen Website, umfangreiches Bildmaterial, Social-Media-Konten, Künstler- und Lieferantenkontakte sowie ein Lkw mit Ladekran. Damit ist nicht nur Ware vorhanden, sondern bereits die Logistik für Objekte, die man nicht im Paket zur Post trägt.
Bisher lag der Jahresumsatz laut Inserat unter 50.000 Euro; auch die Kaufpreisvorstellung bleibt in dieser Klasse. Das macht den Fall nicht zur fertigen großen Handelsmaschine. Es ist vielmehr eine kuratierte Sammlung, ein Beschaffungsnetz und ein visuelles Thema, das an Gärten, Hotels, Gastronomie, Zoos, Landschaftsarchitektur und Veranstaltungen ganz unterschiedlich anschließen kann.
Große Objekte brauchen Räume, Geschichten und Bewegung
Lebensgroße Skulpturen funktionieren anders als kleine Dekoration. Ihr Wert wird erst verständlich, wenn man Maßstab, Oberfläche und Wirkung im Raum erlebt. Genau deshalb sind Landschaftsarchitekten, Hotels, Zoos und Veranstalter nicht nur Absatzkanäle, sondern mögliche Kuratoren und Bühnen.
Allein die Zoos des Verbands der Zoologischen Gärten verzeichneten 2025 rund 41 Millionen Besuche. Viele investieren laufend in Wege, Eingänge und Bildungsräume. Eine Skulptur aus wiederverwendetem Metall kann dort nicht das lebende Tier ersetzen – aber als markanter Orientierungspunkt eine Geschichte über Material, Herkunft und Artenschutz eröffnen.
Auch international wächst die Aufmerksamkeit für nachhaltiges Kunsthandwerk. Der Creative Economy Outlook der UNCTAD beschreibt Recycling und Materialien mit geringerer Umweltwirkung als konkrete Wege für das Handwerk. Entscheidend ist, die Herkunft nicht auf exotische Kulisse zu reduzieren: Die Künstlerinnen und Künstler, ihre Technik und eine faire, nachvollziehbare Zusammenarbeit gehören in die Mitte der Marke.
Der Owner-Path-Blick
- Ein Bestand von rund 200 Arbeiten erlaubt sofortige Ausstellungen, Vermietung und thematische Kollektionen statt langer Vorlaufzeit.
- Künstlerkontakte, Bildarchiv und Kran-Lkw verbinden Beschaffung, Erzählung und die schwierige letzte Meile großer Objekte.
- Recyceltes Metall, afrikanische Tiermotive und sichtbares Handwerk schaffen ein Thema, das sich räumlich und filmisch stark inszenieren lässt.
Die Gelegenheit
Die Tiere müssen nicht in einem Lager auf Käufer warten. Sie können als wandernde Herde durch Hotels, Parks und Gärten ziehen – und jedes Mal eine neue Geschichte über Kunst, Material und ihre Schöpfer erzählen.
Die Herde wird vermietet, nicht nur verkauft
Kuratierten Gruppen – Savanne, Vogelwelt oder bedrohte Arten – reisen für eine Saison in Hotelgärten, Zoos, Einkaufsquartiere und Festivals. Aufbau, Beschilderung und Abholung kommen aus einer Hand. Aus einzelnen schwer verkäuflichen Großobjekten wird ein wechselndes Erlebnis mit wiederkehrendem Erlös.
Der Garten kann das Tier vorab sehen
Kundinnen filmen Terrasse, Lobby oder Parkfläche; eine einfache räumliche Vorschau setzt die maßstäbliche Skulptur hinein. Landschaftsarchitektinnen prüfen Wirkung und Standort, bevor der Kran-Lkw fährt. Die Technik löst das Größenproblem – die endgültige Komposition bleibt gestalterische Arbeit.
Jede Schweißnaht bekommt eine Stimme
Ein digitaler Werkpass zeigt Künstler, Material, Entstehungsbilder und Transportweg. Kurze Filme aus den Ateliers in Simbabwe begleiten limitierte Drops und gemeinsame Aufträge. Ein transparenter Anteil für die Künstler und langfristige Partnerschaften machen aus Herkunft echte Beziehung statt bloßes Marketingmotiv.
Für eine Kuratorin mit Geschäftssinn, ein Duo aus Kunsthandel und Eventlogistik oder einen Landschafts- und Objektausstatter, der aus großen Einzelstücken erlebbare Räume machen möchte.
Die Eckdaten aus dem Inserat
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Weitere Angaben und die Kontaktaufnahme findest du im Originalinserat.
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