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HandelLinau, Schleswig-HolsteinLagerca. 8.350 ProdukteStammkapital25.000 €Umsatzklassebis 50.000 €

7.000 Produkte warten auf den Neustart einer Naturfaser-Katzenmarke

Spielzeug, Marke und verkaufsfertiger Bestand machen den Wiedereinstieg greifbar.

Redaktionelle Illustration zu Simply Kitty: 7.000 Schaufeln warten auf den zweiten Anlauf der Katzenmarke

Die besten kleinen Produkte beginnen oft nicht mit einer Marktstudie, sondern mit einem Krümel auf dem Boden. Annika Fusen war es leid, nach jeder Reinigung des Katzenklos noch einmal fegen zu müssen. Also gab sie der Streuschaufel einen Schieber.

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Die Geschichte

Die Schaufel heißt Bobby – gewidmet ist sie Annikas Kater. Nach dem Sieben schiebt der Daumen eine Abdeckung über die Öffnung, damit auf dem Weg zum Mülleimer keine Streu herausfällt. Fusen wollte daraus nach eigener Erzählung kein weiteres gewöhnliches Plastikprodukt machen und ließ die Schaufel aus einem Strohfasermaterial herstellen. 2021 gründete sie dafür die Simply Kitty GmbH.

Um Bobby entstand ein kleines, eigens benanntes Sortiment: die Luffa-Mäuse Cheddy, die Katzenminze-Figur Tapsy, die Luffa-Matte Musch und der sternförmige Matatabi-Zauberstab Mimi. Shop, Produkttexte und Gründerinnen-Geschichte sind weiterhin öffentlich. Das Angebot umfasst rund 7.000 Strohfaser-Schaufeln, 300 Zauberstäbe, 50 Matten sowie jeweils etwa 500 Luffa-Katzen und -Mäuse. Die Artikel sind mit GTIN-Barcodes registriert, jedoch noch nicht einzeln verpackt.

Aus privaten Gründen gibt Annika Fusen das Paket ab. Angeboten werden die vollständig mit 25.000 Euro Stammkapital hinterlegte GmbH und der Warenbestand; laut Inserat kann die Gesellschaft auf Wunsch auch ohne Produkte und Marke übernommen werden. Der Jahresumsatz liegt in der Klasse bis 50.000 Euro, ein Kaufpreis ist nicht veröffentlicht. Simply Kitty ist damit kein bewiesener Wachstumssieger – aber ein seltener Neustart mit sichtbarer Gründerin, echter Alltagsidee und sehr konkretem Lager.

02Markt & Kontext

Deutschlands beliebtestes Heimtier braucht keine weitere beliebige Spielzeugwand

2025 lebten 15,7 Millionen Katzen in 24 Prozent der deutschen Haushalte; 43 Prozent der Katzenhalter hatten sogar mindestens zwei. Der gesamte Heimtiermarkt erreichte knapp sieben Milliarden Euro. Mehr als 1,5 Milliarden Euro entfielen auf Online-Shops und Marktplätze, während 61 Prozent der Tierhalter sowohl stationär als auch online einkauften.

Für Zubehör war das Jahr trotzdem kein Selbstläufer. Der stationäre Umsatz mit Katzenbedarf lag laut ZZF und IVH bei 230 Millionen Euro und fünf Prozent unter dem Vorjahr. Simply Kitty kann deshalb nicht über ein vages Nachhaltigkeitsgefühl gewinnen. Der Schieber von Bobby muss in wenigen Sekunden zeigen, welches Problem er löst; jedes Spielzeug muss Material, Haltbarkeit und sicheren Gebrauch nachvollziehbar erklären.

Genau diese kleine Produktlogik ist interessant: ein alltäglicher Ärger, eine mechanisch verständliche Lösung und eine Gründerin, die offen erzählt, wie beides zusammenkam. Mit 7.000 Schaufeln ist genug Bestand für einen echten Kanaltest vorhanden – aber auch genug, um sehr schnell zu lernen, ob Demonstration, Preis und Zielgruppe zusammenpassen.

15,7 Mio.Katzen in Deutschland 2025
> 1,5 Mrd. €Online-Umsatz mit Heimtierprodukten 2025
7.000vorhandene Bobby-Schaufeln
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Der Owner-Path-Blick

  • Bobbys Schiebemechanismus löst ein winziges, aber sofort demonstrierbares Problem – ideale Voraussetzung für Video, Handel und Mundpropaganda.
  • Marke, GmbH, Shop, GTINs und ein großer Warenbestand erlauben einen Markttest, ohne zuerst monatelang produzieren zu müssen.
  • Annika Fusen erzählt ihre Motivation öffentlich und steht als Geschäftsführerin fest; die Marke hat damit ein erreichbares Gesicht.
04Ideen für die nächste Etappe

Die Gelegenheit

Simply Kitty sollte nicht versuchen, der nächste Vollsortimenter für Katzen zu werden. Die bessere Rolle ist eine kleine Erfinderwerkstatt für lästige Momente im Alltag von Katzenmenschen – angefangen mit einem Schieber, den man sofort versteht.

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Bobby bekommt die Drei-Sekunden-Demonstration

Ein Vergleich zeigt denselben Weg vom Katzenklo zum Eimer einmal offen, einmal geschlossen. Zoofachhändler erhalten Testschaufel, kleines Streubecken und QR-Video; Creator drehen die Szene mit ihrem echten Katzenalltag. Verkauft wird nicht „nachhaltiges Zubehör“, sondern ein sichtbar saubererer Handgriff.

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Naturfaser-Spiel wird zur kuratierten Wechselbox

Mäuse, Matte, Katzenminze-Figur und Matatabi-Stab werden nach Spieltyp und Katzencharakter erklärt statt lose nebeneinander gestellt. Halter wählen Jagd, Kratzen oder Duft; eine kleine Saisonbox kombiniert zwei Produkte mit klaren Sicherheitshinweisen und Austauschintervall. So findet auch der bestehende Lagerbestand eine verständliche Dramaturgie.

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Die Community wird zum Erfinderinnen-Radar

Bewertungen, Supportfragen und kurze Handyvideos sammeln die kleinen Ärgernisse im Katzenhaushalt. Eine Analyse bündelt wiederkehrende Muster; Tierfachleute und Produktdesigner wählen daraus wenige Probleme für Prototypen. Katzenhalter testen früh und stimmen über Namen ab – genau wie Bobby aus einem echten Putzmoment entstanden ist.

Für wen könnte das passen?

Für eine produktstarke E-Commerce-Gründerin, einen Heimtierhändler mit Creator-Vertrieb oder ein kleines Designteam, das Bestände konsequent testen und Material- sowie Produktsicherheit sauber dokumentieren kann.

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Die Eckdaten aus dem Inserat

UnternehmenSimply Kitty GmbH
Gründerin und GeschäftsführerinAnnika Fusen
Gegründet2021
Kernproduktverschließbare Katzentoiletten-Schaufel Bobby
Lager Schaufelnca. 7.000 Stück
Lager Spielzeugca. 1.350 Stück über vier Produktarten
Stammkapital25.000 € laut Inserat
Kaufpreisnicht veröffentlicht
Originalinserat

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Weitere Angaben und die Kontaktaufnahme findest du im Originalinserat.

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06Kommentare

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