Ein festes Stück Seife braucht keine Plastikflasche. Aber damit daraus eine echte Alltagsalternative wird, braucht es die richtige Ablage, eine Tasche für unterwegs und eine Auswahl, in der man Haut, Haar und Duft wiederfindet. Genau um dieses kleine System hat Mandy Elze Seifenstars gebaut.
Die Geschichte
Seit 2022 wächst in Klosterlechfeld ein Online-Shop für feste Naturseifen, Shampoos und plastikfreies Badzubehör. Mandy Elze kuratiert Produkte deutscher Manufakturen und entwickelt zugleich eigene Artikel: Seifentaschen, Säckchen, Schalen, Peeling-Pads, Luffa-Ablagen und Körbchen. Die angebotenen Produkte sind überwiegend vegan, palmölfrei und plastikfrei; verschickt wird ebenfalls mit möglichst wenig Kunststoff.
Aus dem Sortiment ist eine belastbare Kundenbasis entstanden. Das Inserat nennt mehr als 13.000 Kundinnen und Kunden, 1.680 Newsletter-Abonnenten und 703 Trusted-Shops-Bewertungen mit durchschnittlich 4,9 Sternen. Von 2022 bis 2025 erzielte der Shop zusammen rund 429.000 Euro Umsatz. Verkauft wird über Shopify, Amazon, Etsy und eBay.
Die Übergabe umfasst Marke, Domains, Shop, Social Media, Produktbilder, Kundendaten, Lieferantenkontakte und das Geschmacksmuster der Seifentaschen. Ein weiteres Gebrauchsmuster sowie ein noch nicht vermarkteter Entwurf für eine Kosmetiktasche kommen hinzu. Der laufende Aufwand liegt laut Inserat bei rund sieben Stunden pro Woche, die Fixkosten bei etwa 500 Euro monatlich. Der Kaufpreis beträgt 50.000 Euro zuzüglich rund 15.000 Euro Warenbestand.
Feste Pflege trifft einen großen Alltagsmarkt
In Deutschland wurden 2025 laut IKW rund 460 Millionen Euro mit Seifen und Syndets umgesetzt, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Körperpflege ist damit kein gelegentlicher Trendkauf, sondern ein wiederkehrender Verbrauch – und feste Produkte können einen Teil davon ohne klassische Einwegflasche abdecken.
Der größere Kontext ist sichtbar: 2023 fielen in Deutschland 17,9 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an, darunter drei Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen. Seifenstars löst dieses Problem nicht allein, macht die Alternative aber sehr konkret: ein kompaktes Produkt, passendes Zubehör und eine Auswahl deutscher Hersteller statt eines komplizierten Zero-Waste-Projekts.
Die Marke besitzt dabei mehr als Reichweite. Eigene Taschen und Ablagen schaffen wiedererkennbare Produkte mit höherer Gestaltungsfreiheit, während die kuratierten Seifen für Breite und Wiederkäufe sorgen. 13.000 Kundendatensätze und 703 Bewertungen zeigen, dass Vertrauen bereits vorhanden ist; die nächste Stufe kann aus dem Shop eine klarere Badezimmermarke machen.
Der Owner-Path-Blick
- Ein sofort verständlicher Alltagswechsel: feste Pflege und das Zubehör, das sie wirklich praktisch macht.
- Mehr als 13.000 Kunden und hunderte sehr gute Bewertungen verkürzen den Weg von einer Idee zur vertrauenswürdigen Marke.
- Eigene geschützte Produkte geben Raum für Design und Marge jenseits eines austauschbaren Händler-Sortiments.
Die Gelegenheit
Seifenstars sollte nicht einfach noch mehr Seifen listen. Die spannendere Zukunft ist ein kleines, intelligentes System für das plastikärmere Bad – visuell stark, leicht zu verstehen und gemeinsam mit guten Manufakturen entwickelt.
Das Bad wird in drei Schritten fest
Ein kurzer, bewusst nicht-medizinischer Assistent fragt nach Haargefühl, Duftvorlieben, Reisesituation und vorhandenen Ablagen. Daraus entstehen wenige nachvollziehbare Starter-Sets statt eines übervollen Katalogs. Wiederbestellungen erinnern an das zuletzt passende Produkt, ohne Diagnosen oder Heilsversprechen zu erfinden.
Die Seifentasche wird zum Hero-Produkt
Aus dem geschützten Zubehör entsteht eine erkennbare Produktfamilie für Dusche, Reise, Sport und Gästezimmer. Limitierte Stoffe mit Illustratorinnen, Hotels oder Outdoor-Marken machen die Tasche sammelbar; jedes Set erzählt, welche deutsche Manufaktur die enthaltene Seife gefertigt hat.
Feste Pflege zieht in Hotels und Studios ein
Kleine Pensionen, Yoga-Studios, Friseure und Ferienwohnungen erhalten wiederbefüllbare Teststationen und gebrandete Reise-Sets. Ein B2B-Portal vereinfacht Nachbestellung und Sortimentswechsel. So wird aus Performance-Marketing ein zweiter Vertriebskanal mit sichtbarer Anwendung vor Ort.
Für eine D2C-Gründerin mit Marken- und Performance-Kompetenz, ein Duo aus Produktdesign und E-Commerce oder eine Naturkosmetik-Manufaktur, die direkten Kundenzugang und geschütztes Zubehör ergänzen möchte.
Die Eckdaten aus dem Inserat
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Weitere Angaben und die Kontaktaufnahme findest du im Originalinserat.
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