Die Getränkekiste ist praktisch, aber selten schön. MANUMA hat genau diesen Alltagsgegenstand zum Kern eines modularen Möbelsystems gemacht – aus Bambus, pulverbeschichtetem Stahl und der Idee, dass Aufbewahrung mit dem Leben mitwachsen darf.
Die Geschichte
Marius Gotzen gründete die Marke am Niederrhein und entwickelte aus einer einfachen Kistenhalterung ein prämiertes Ordnungssystem. Die Regale lassen sich erweitern, umstellen und mit unterschiedlichen Kisten kombinieren. Dafür erhielt MANUMA den German Design Award 2023; die offizielle Website zählt inzwischen mehr als 25.000 Kunden.
Das Geschäft läuft über Shopify und ist schlank organisiert: Fulfillment und operative Aufgaben sind ausgelagert, der Inhaber beziffert seinen Aufwand auf etwa eine Stunde pro Woche. Rund 6.500 Newsletter-Abonnenten, eine durchschnittliche Bestellung von etwa 134 Euro und eine Retourenquote unter drei Prozent bilden eine ungewöhnlich solide D2C-Basis.
Das Inserat erzählt zugleich eine klare Wachstumsbremse: Im vierten Quartal 2025 fehlten vier Kernprodukte, wodurch der Umsatz von 172.000 auf 25.000 Euro fiel. In vollständig lieferfähigen Phasen sei das Geschäft zweistellig profitabel gewesen. Angeboten werden Marke, Shop, Bildwelt, Lieferanten, Prozesse und Warenbestand; der Kaufpreis liegt bei 45.000 Euro zuzüglich etwa 35.000 Euro Lagerbestand.
Modulares Wohnen trifft auf einen wieder wachsenden Online-Möbelmarkt
Der deutsche Onlinehandel mit Möbeln, Lampen und Dekoration erreichte 2025 laut bevh rund 5,6 Milliarden Euro und wuchs um 3,3 Prozent. Im Weihnachtsgeschäft 2025 lag Möbel und Einrichtung sogar 9,1 Prozent über dem Vorjahr. Gefragt sind Produkte, die sich leicht verstehen, versenden und in kleinen Wohnungen flexibel einsetzen lassen.
MANUMA besitzt dafür ein starkes visuelles Prinzip: Ein vertrauter Gegenstand wird nicht versteckt, sondern geordnet und aufgewertet. Bambus, Stahl und austauschbare Module erzeugen eine erkennbare Designsprache, ohne dass Kunden ein komplettes Möbelsystem auf einmal kaufen müssen.
Der nächste Entwicklungsschritt ist weniger ein neues Produkt als eine bessere Liefer- und Nutzungsschicht. Verlässliche Bestände, digitale Raumplanung und B2B-Pakete für Büros, Hotels oder Gastronomie könnten aus einzelnen Regalen eine langfristige modulare Produktfamilie machen.
Der Owner-Path-Blick
- Ein sofort verständliches Produkt löst ein sichtbares Alltagsproblem und besitzt eine eigenständige Designsprache.
- Mehr als 25.000 Kunden, niedrige Retouren und vorhandene Wiederkäufer-Daten schaffen eine belastbare D2C-Basis.
- Der zeitweise Einbruch entstand laut Inserat vor allem aus Fehlbeständen – ein Problem mit einem konkreten operativen Hebel.
Die Gelegenheit
MANUMA kann von einer cleveren Kistenhalterung zu einem digitalen, erweiterbaren Ordnungssystem für Zuhause und Gewerbe wachsen.
Ein Raumplaner baut direkt den Warenkorb
Kunden fotografieren Wand und Kisten, wählen Maße und erhalten eine passende Konfiguration als Vorschau. Die Software schlägt Module vor; Bestellung und spätere Erweiterung bleiben im selben Raumprojekt gespeichert.
Bestände werden zur eigentlichen Wachstumsmaschine
Abverkauf, Lieferzeiten und Kampagnen fließen in eine rollierende Beschaffungsplanung. Warnschwellen für Kernprodukte schützen besonders die umsatzstarken Wochen und machen Marketing nur dann aggressiv, wenn Ware tatsächlich verfügbar ist.
Aus D2C wird ein Paket für Orte mit vielen Kisten
Büros, Cafés, Hotels, Vereine und Getränkehändler erhalten vorkonfigurierte Sets, Ersatzteilservice und optionale Montage. So entsteht neben dem Shop ein planbarer B2B-Kanal mit größeren Warenkörben.
Für einen D2C-Unternehmer, Produktdesigner oder Möbelanbieter, der Beschaffung, Performance-Marketing und eine klar fokussierte Marke zusammenführen will.
Die Eckdaten aus dem Inserat
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Weitere Angaben und die Kontaktaufnahme findest du im Originalinserat.
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