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FoodBraunau am Inn · Märkte in Wien und SalzburgUmsatzbis 1 Mio. €Team1–5Marke besteht seit2005

Vom Bisonhof in die Stadt: eine Spezialitätenmarke mit Marktkanälen

Die geschützte Marke erreicht Wien und Salzburg und erzielte bis zu 1 Mio. € Umsatz.

Redaktionelle Illustration zu Landbison: eine geschützte Spezialitätenmarke für Bison und Wollschwein

Auf dem Karmelitermarkt liegt kein gewöhnlicher Aufschnitt. Bison-Salami mit Trüffel, Mangalitza-Speck und magerer Leberkäse kommen aus einer kleinen Braunauer Wursterei, die ihre Kundschaft seit Jahren persönlich auf Wochenmärkten trifft.

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Die Geschichte

Walter Oberhuemer übernahm die Metzgerei seiner Eltern mit 33. 2005 begann er gemeinsam mit einem bayerischen Züchter als erster Anbieter Österreichs, Bisonfleisch selbst zu verarbeiten. Aus dem kleinen Versuch wurde Landbison: eine geschützte Spezialitätenmarke innerhalb eines Familienbetriebs, der inzwischen auf 70 Jahre Handwerk zurückblickt.

Walter und Helga Oberhuemer zerlegen und veredeln die Produkte selbst. Zum Sortiment gehören Salami, Bresaola, Prosciutto, Leberkäse, Weißwürste, Bolognese und Pasteten aus Bison sowie langsam gereifter Speck vom Mangalitza-Wollschwein. Verkauft wird nicht nur in Braunau, sondern jede Woche auf festen Märkten in Wien, Salzburg und Purkersdorf. Eine Unternehmenskantine mit 800 Beschäftigten gehört ebenfalls zur gewachsenen B2B-Geschichte.

Ende 2026 wollen beide in Pension gehen. Die WKO listet den Betrieb mit ein bis fünf Beschäftigten, 251 bis 300 Quadratmetern und einer Umsatzklasse bis eine Million Euro; Verkauf oder Pacht sind möglich. Die Marke Landbison, Marktbeziehungen und Produktionswissen gehören zum seltenen Paket. Hier sucht nicht bloß eine Metzgerei Nachfolge – sondern eine Nische, die über zwei Jahrzehnte gelernt hat, wie man ein unbekanntes Produkt probieren lässt.

02Markt & Kontext

Weniger Masse, mehr Herkunft und ein Produkt, das erklärt werden darf

Österreich konsumierte 2024 im Schnitt 58 Kilogramm Fleisch pro Kopf. Landbison konkurriert dennoch nicht sinnvoll über Menge oder den günstigsten Preis. Die Produkte leben von seltener Tierart, handwerklicher Verarbeitung, Reifezeit und dem direkten Gespräch am Markt – Eigenschaften, die im anonymen Kühlregal leicht verschwinden.

Für hochwertige Herkunft gibt es Rückenwind. BIO AUSTRIA meldete 2024 einen Rekordanteil von 13 Prozent Bio an allen Lebensmitteleinkäufen; der Umsatz mit Bio-Fleisch wuchs im Jahresvergleich um zwölf Prozent. Gleichzeitig bleibt Fleischer in Österreich ein reglementiertes Handwerk. Die Kombination aus Verarbeitungskompetenz, Lieferantennetz, Marke und festen Marktständen ist deshalb schwerer aufzubauen, als ein neuer Shop vermuten lässt.

Landbison besitzt bereits einen ungewöhnlichen Lernkanal: Menschen probieren am Stand, stellen Fragen und kommen wieder. Wenn dieses Vertrauen digital verlängert wird – mit Vorbestellung, Herkunft, limitierten Reifungen und echten Gastgebern – kann aus der Marktstrecke eine überregionale Community für seltene Spezialitäten werden.

70 JahreMetzgereihandwerk der Familie
+12 %Umsatzwachstum Bio-Fleisch 2024
bis 1 Mio. €Umsatzklasse laut WKO
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Der Owner-Path-Blick

  • Landbison verbindet eine markengeschützte Nische mit 70 Jahren Produktionshandwerk und zwei Jahrzehnten Marktkenntnis.
  • Feste Standplätze in Wien, Salzburg und Purkersdorf bringen das Produkt regelmäßig vor eine kaufbereite, probierfreudige Kundschaft.
  • Bison, Mangalitza und eigene Rezepturen liefern eine Geschichte, die über Preis und austauschbare Fleischsortimente hinausgeht.
04Ideen für die nächste Etappe

Die Gelegenheit

Die Zukunft muss nicht aus immer mehr Wurstsorten bestehen. Spannender ist ein Genussunternehmen, das Seltenheit planbar macht: wenige besondere Chargen, persönlich erklärt, vorbestellbar und bis zur Weide nachvollziehbar.

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Der Marktstand beginnt schon am Mittwoch

Kundinnen sehen vor jeder Tour, welche frischen und gereiften Produkte an welchem Markt eintreffen, reservieren ihre Auswahl und holen sie persönlich ab. Eine kleine Assistenz erinnert an Lieblingsprodukte und schlägt passende Mengen oder Zubereitungen vor; das Team entscheidet über Verfügbarkeit. So bleibt das Gespräch am Stand – nur die Unsicherheit verschwindet.

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Jede Reifung wird zu einem limitierten Kapitel

Köche, Grill-Creator und Marktgastgeber entwickeln kleine Chargen: eine Bison-Pastete für Weihnachten, eine Schinkenreifung mit regionalem Gewürz oder ein Picknick-Set für die Donau. Produktion und Hofbesuch werden filmisch begleitet. Verkauft wird per Drop und Verkostung, nicht als endloses Sortiment.

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Die Herkunft reist mit bis auf den Teller

Ein Produktpass verbindet Züchter, Weide, Verarbeitung, Reifezeit und Rezeptideen. Für Kantinen und Gastronomie entstehen vollständige Genusswochen mit Menü, Herkunftsmaterial und persönlicher Einführung. Der bestehende Firmenkunde zeigt, dass Landbison nicht nur am Wochenmarkt funktioniert – die Marke kann Gastgeber für ein ganzes B2B-Erlebnis werden.

Für wen könnte das passen?

Für eine Fleischermeisterin mit Markenlust, ein Duo aus Lebensmittelhandwerk und Community-Aufbau oder einen bestehenden Feinkostbetrieb, der eine seltene Premium-Nische mit sichtbaren Menschen weiterführen möchte.

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Die Eckdaten aus dem Inserat

UnternehmenMetzgerei Oberhuemer · Landbison
InhaberWalter und Helga Oberhuemer
Landbison gestartet2005
Metzgereitradition70 Jahre
Beschäftigte1–5
Fläche251–300 m²
Umsatzklassebis 1 Mio. €
ÜbergabeVerkauf oder Pacht
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Weitere Angaben und die Kontaktaufnahme findest du im Originalinserat.

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