Über fünf Meter hohe Decken, sichtbare Balken und Kunst in einer Villa von 1878: Galerie Creative Game ist kein austauschbarer White Cube. In Berlin-Lichterfelde hat Gründer Albert Heiser einen Ort geschaffen, dessen Architektur selbst Teil jeder Ausstellung wird.
Die Geschichte
Die Galerie zeigt Malerei, Aquarell, Grafik, Skulptur und Fine-Art-Prints. Albert Heiser ist Gründer und öffentlich benannter Eigentümer; als künstlerischer Leiter und Galeriemanager prägt Michael Hooper das Programm. Auch 2026 läuft ein eigenständiger Ausstellungskalender mit Positionen wie Gisela Breitling, Ina Münch und Ulla Pfund.
Die Nachfolge ist ungewöhnlich konkret vorbereitet. Angeboten wird ein Asset Deal mit rund 96 Quadratmetern Galeriefläche, technischer und organisatorischer Infrastruktur, Einrichtung und etablierten Abläufen. Die Gewerbeeinheit in der denkmalgeschützten Gründerzeitvilla wurde 2022 renoviert; zwei Vorgärten gehören zur exklusiven Nutzung. Vom Potsdamer Platz ist der Ort laut Angebot in etwa zehn Minuten per Regionalbahn erreichbar.
Heiser plant eine unterstützte Übergabe zum Januar 2027. Damit geht es nicht um einen leeren Mietvertrag, sondern um den Wechsel eines kuratierten Kulturortes – mit Zeit für Wissenstransfer und genug Eigenständigkeit, um Programm, Publikum und Erlösmodell neu zu denken. Die Kontaktaufnahme erfolgt ausschließlich über das verlinkte Originalangebot.
Galerien bleiben reale Orte in einem neu sortierten Kunstmarkt
Die BVDG-Galerienstudie 2025 beschreibt rund 700 professionelle Galerien in Deutschland. Gemeinsam organisieren sie mehr als 4.000 Ausstellungen auf über 120.000 Quadratmetern und erreichen geschätzt zwei Millionen Besuche – ein dichtes, aber überwiegend kleinteiliges kulturelles Vertriebsnetz.
International wuchs der Kunstmarkt 2025 laut Art Basel und UBS um vier Prozent auf 59,6 Milliarden US-Dollar. Reine Onlineverkäufe gingen dagegen auf 9,2 Milliarden US-Dollar zurück; besonders im oberen Segment kehrten Transaktionen stärker in persönliche Formate zurück.
Für Creative Game ist der Raum deshalb kein Nebenschauplatz, sondern ein Vorteil. Die Chance liegt in einem hybriden Programm, bei dem Ausstellungen vor Ort Vertrauen erzeugen und digitale Formate Reichweite, Vorverkauf und wiederkehrende Beziehungen aufbauen – ohne die Galerie in einen bloßen Onlineshop zu verwandeln.
Der Owner-Path-Blick
- Die fünf Meter hohe, denkmalgeschützte Architektur gibt jeder Ausstellung eine sofort erkennbare Bühne.
- Statt einer leeren Fläche wird ein kompletter Galeriebetrieb mit Infrastruktur und begleiteter Übergabe angeboten.
- Gründer, künstlerische Leitung und direkter Kontakt sind öffentlich – ideal für eine persönliche Fortführungsgeschichte.
Die Gelegenheit
Creative Game kann zum Sammlerclub mit realem Mittelpunkt werden: kuratiert genug für Vertrauen, zugänglich genug für neue Käuferinnen und Käufer.
Jede Ausstellung beginnt mit einem digitalen Salon
Vor der Eröffnung führen kurze Atelierfilme, Audio-Gespräche und digitale Werklisten in die Position ein. Mitglieder reservieren Besichtigungszeiten oder Werke; der physische Abend wird Höhepunkt einer bereits begonnenen Geschichte.
Aus fünf Metern Höhe entstehen neue Formate
Skulptur, Licht, Textil und raumbezogene Arbeiten nutzen die besondere Architektur bewusst. Jährliche Open Calls mit Hochschulen und Designstudios machen den Raum zur wiedererkennbaren Bühne für Arbeiten, die anderswo kaum gezeigt werden können.
Aus Käufern wird ein lernender Kreis
Ein transparenter Sammlerclub kombiniert Atelierbesuche, kleine Ratenmodelle, Editionszugang und Einführungen in Konservierung oder Hängung. Die Galerie baut wiederkehrende Beziehungen auf, statt jeden Verkauf bei null zu beginnen.
Für eine Galeristin, Kuratorin oder kulturunternehmerische Persönlichkeit, die Programmqualität mit Community-Aufbau, digitalen Inhalten und persönlichem Vertrieb verbinden möchte.
Die Eckdaten aus dem Inserat
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Weitere Angaben und die Kontaktaufnahme findest du im Originalinserat.
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