Im Juli 2018 wird Ignaz Vater – und stolpert über eine erstaunlich alltägliche Frage: Muss ein Baby wirklich für jedes kleine Geschäft eine Windel brauchen? Die erste Antwort darauf ist keine Produktinnovation, sondern eine Rührschüssel.
Die Geschichte
Aus der improvisierten Schüssel wird mit Hilfe eines befreundeten Produktdesigners ein handliches Babytöpfchen für das sogenannte Abhalten. Easypisi soll Eltern eine einfache Möglichkeit geben, die Signale ihres Babys wahrzunehmen und das Produkt bequem schon in den ersten Lebensmonaten zu nutzen.
Heute besteht das Töpfchen laut Anbieter aus vollständig recyceltem Polypropylen und wird in Bayern gefertigt. Das Unternehmen arbeitet mit Auftragsproduzenten in Deutschland und Polen, während der Gründer Marke, Einkauf und Produktentwicklung steuert – ganz ohne eigenes Angestelltenteam.
Mehr als 100 Hebammen gehören zum Netzwerk, rund 20 B2B-Kunden führen das Produkt. Laut Inserat wächst das Unternehmen um etwa 20 Prozent und ist in der Babybranche bereits als Erstausstattungsprodukt bekannt. Nun soll aus der Gründeridee die nächste Produktgeneration werden.
Ein kleines Produkt in einer sehr persönlichen Entscheidung
In Deutschland werden nach Angaben des Umweltbundesamts täglich rund zehn Millionen Einwegwindeln benutzt und entsorgt. Gleichzeitig kamen 2025 genau 654.241 Kinder zur Welt – ebenso viele Familien, die ihren eigenen Umgang mit Wickeln, Routinen und frühem Sauberwerden finden.
Easypisi setzt nicht bei einer großen Maschine an, sondern bei einem kurzen Moment zwischen Eltern und Kind. Das Produkt ist kompakt, erklärungsbedürftig und emotional – deshalb ist das Netzwerk aus mehr als 100 Hebammen besonders interessant: Vertrauen entsteht hier oft im persönlichen Gespräch, lange bevor eine Marke im Warenkorb landet.
Wie international die Babybranche geworden ist, zeigte die Kind + Jugend 2025: Rund 800 Aussteller aus 44 Ländern trafen auf 15.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus 108 Ländern. Eine spezialisierte Produktidee aus Bayern kann heute sehr schnell über Grenzen hinweg verstanden werden.
Der Owner-Path-Blick
- Eine menschliche Gründungsgeschichte, die den Produktnutzen sofort verständlich macht.
- Ein Netzwerk aus mehr als 100 Hebammen als glaubwürdiger Zugang zu jungen Familien.
- Eine schlanke Struktur ohne eigene Mitarbeitende und mit ausgelagerter Produktion.
Die Gelegenheit
Easypisi verkauft eigentlich nicht nur ein Töpfchen, sondern den Einstieg in eine ungewohnte Familienroutine. Genau darin liegt die größere Chance: Produkt, Begleitung und eine vertrauensvolle Creator-Community zu einem modernen „Windelfrei, aber easy“-System zu verbinden.
Der 14-Tage-Easy-Start
Zum Töpfchen kommt eine geführte WhatsApp- oder App-Challenge: kleine Tagesimpulse, ein freiwilliges Routinen-Tagebuch und ein KI-Coach, der aus den Angaben der Eltern passende Erinnerungen und nächste Schritte formuliert – ohne Leistungsdruck und mit direkter Hebammen-Eskalation bei Fragen.
100 Hebammen werden zum Creator-Netzwerk
Statt beliebiger Influencer könnten Hebammen, Windelfrei-Coaches und echte Eltern eigene Demo-Kits, Affiliate-Shops und Live-Fragerunden bekommen. Mehrsprachige Kurzvideos aus ihrem Alltag würden Vertrauen aufbauen und gleichzeitig einen dezentralen Vertriebskanal schaffen.
Ein System, das mit dem Kind mitwächst
Das bestehende Töpfchen und der Holzständer könnten zum modularen Alltagssystem werden: Schoß, fester Stand, Reise-Deckel, waschbare Tasche und ein zweites Set für Großeltern. Ein persönlicher Zähler für vermiedene Windeln macht Fortschritt sichtbar und aus einem Einzelprodukt eine längerfristige Familienmarke.
Für einen markenstarken Produktmenschen mit Gespür für junge Familien, einen Hersteller aus der Babybranche oder eine Unternehmerin, die Community, E-Commerce und eine beinahe vollständig ausgelagerte Produktion gut zusammenbringen kann.
Die Eckdaten aus dem Inserat
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Weitere Angaben und die Kontaktaufnahme findest du im Originalinserat.
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