Alle EntdeckungenHeute entdeckt · 3 Min. Lesezeit
FoodDierstorf, NiedersachsenAnbauflächeCa. 5 haErnteanteile90 laut Hof

90 Ernteanteile suchen eine Gärtnerei-Leitung: der Arpshof in Dierstorf

Fünf Hektar Gemüse, eigene Jungpflanzen und eine Gemeinschaft, die mittragen will. Auf dem Arpshof steht die nächste Betriebsform zur Wahl – bis hin zur Pacht auf eigene Rechnung.

Holzkiste mit Blatt- und Wurzelgemüse · freie redaktionelle Illustration

Eine Gärtnerei kann vor der Aussaat schon wissen, wer einen Teil ihrer Ernte abnimmt. Auf dem Arpshof ist diese Zahl gewachsen: von ungefähr 40 Ernteanteilen 2023 auf 90 zum Zeitpunkt des Aufrufs. Jetzt geht es darum, wer mit dem Team die nächste Saison verantwortet.

01

Die Geschichte

Die Gärtnerei bewirtschaftet rund fünf zusammenhängende, beregnungsfähige Hektar. Dazu kommen etwa 1.400 Quadratmeter Folientunnel, eine eigene Jungpflanzenanzucht und ein gemeinsam genutztes Kühlhaus. Gemüse geht an die solidarische Landwirtschaft, den Hofladen, auf den Markt und in den Lieferservice. Das bestehende Team möchte bleiben.

Der Arpshof sucht erfahrene Gemüsegärtnerinnen oder Gemüsegärtner. Zur Diskussion stehen eine gemeinsame Betriebsgesellschaft, eine selbstständige Pacht und eine Lösung mit dem Solawi-Verein als Arbeitgeber. Auch für den Hofladen wird eine Nachfolge gesucht, separat. Der gesamte Hof steht nicht zum Verkauf.

02Markt & Kontext

Eine Gemüsekiste lässt sich bestellen. Eine Ernte muss vorher jemand finanzieren.

In den USA zeigt Cedar Crate Farm, wie Haushalte über Harvie ihre Gemüseanteile anpassen können. Der Arpshof hat einen anderen Ausgangspunkt: Menschen teilen bereits das Erntejahr. Die interessante Frage ist, ob sie sich vor dem Pflanzen zusätzlich für bestimmte Kulturen entscheiden würden, ohne dass das Team Woche für Woche Einzelkisten packen muss.

90 AnteileStand des öffentlichen Hofaufrufs
1.400 m²Folientunnel laut Gärtnerei
03

Der Owner-Path-Blick

  • Die gemeinsame Anbauplanung hätte hier reale Flächen, ein Team und bekannte Abnehmer. 90 Anteile sind allerdings weder 90 Vollzahler zu einem bekannten Preis noch eine Umsatzangabe. Was die Saison trägt, lässt sich nur mit Beiträgen, Arbeitsstunden und Ernteverlusten beurteilen.
04Ideen für die nächste Etappe

Die Gelegenheit

Eine kleine Saatgutentscheidung mit großer Wirkung: Mitglieder oder Küchen zeichnen vor der Saison gemeinsam ein ganzes Beet einer sonst riskanten Kultur. Sie teilen die tatsächliche Ernte statt einer garantierten Stückzahl.

01

Zwei Beete als erster Versuch

Köchinnen und Mitglieder wählen mit dem Team zwei Kulturen, finanzieren die vereinbarten Anbaukosten und holen an festen Terminen ab. Nach der Saison zeigt sich, ob der Erlös je Arbeitsstunde den Mehraufwand gegenüber dem gewöhnlichen Anbau rechtfertigt.

02

Mehr Spezialisierung ohne mehr eigene Fläche

Ein zweiter Hof könnte eine andere Kultur für dieselben Abnehmer anbauen. Die Höfe blieben eigenständig, teilten sich aber verbindliche Vorbestellungen und Abholstellen. Erst die Zustimmung der Mitglieder und verlässliche Regeln für Ernteausfall machen daraus ein wiederholbares Angebot.

Für wen könnte das passen?

Für erfahrene Menschen aus dem Gemüsebau, die Anbauverantwortung übernehmen und Entscheidungen mit Mitgliedern und Team teilen wollen.

05

Die Eckdaten aus dem Inserat

AnbauflächeCa. 5 ha
Ernteanteile90 laut Hof
Selbstständiger EinstiegPacht oder gemeinsamer Betrieb denkbar
GesamthofKein Verkaufsangebot
Originalinserat

Das vollständige Inserat lesen

Weitere Angaben und die Kontaktaufnahme findest du im Originalinserat.

Inserat öffnen
06Kommentare

Was denkst du?

Teile deine Fragen und Ideen in den Kommentaren.

Kommentare0
Kommentare werden geladen…